Jonas Hummels
“Ich bin einfach ein Fan des Spiels. Ich pöble nicht herum, wenn eine Mannschaft verliert, mir geht es um den Sport.”

In allen großen europäischen Ligen sind mittlerweile einige Runden gespielt und auch die Champions League ist wieder zurück aus der Sommerpause. Um die Jahrtausendwende hatte auch Graz Bezug zu diesem Bewerb, in dem sich die Besten der Besten matchen. Nach den großen Spielen wurde damals immer im legendären Schillerhof gefeiert. Mittlerweile ist (leider) beides Geschichte, wurde der Schillerhof doch vor geraumer Zeit zum Kaffeehaus umfunktioniert. 

In besagtem Café hat sich das Spielfrei Team mit Jonas Hummels zum Interview getroffen, um dem Ort doch wieder ein bisschen Fussballatmosphäre einzuhauchen. Denn: Jonas hat früher selbst gespielt, hat sich rund um den Fussball selbständig gemacht, kommentiert Spiele bei DAZN und betreibt gemeinsam mit seinem Bruder einen eigenen Podcast. Über all das und noch viel mehr haben wir uns mit Jonas unterhalten. Viel Spaß beim Lesen!

Jonas Hummels Interview Spielfrei

© Spielfrei


 

Wie bist du zum Fussball gekommen?
Mein Vater hat selbst Fussball gespielt, er war Trainer von Wehen (Anm.: SV Wehen Taunusstein) und von Mainz (Anm.: 1. FSV Mainz 05). Meine Mutter ist Sportjournalisten und hat als erste Frau in Deutschland ein Fussballspiel kommentiert. Ich glaube, es ging gar nicht anders.

Was war das erste Fussballereignis, an das du dich konkret erinnern kannst?
Die allerersten Erlebnisse waren in Mainz. Mein Vater war damals eben Trainer dort, meine Mutter hat beim ZDF gearbeitet. Wir haben in einer Spielstraße gewohnt, wo im Garagenhof von uns immer Fussball gespielt wurde. Meine erste Stadion-Erinnerung habe ich vom Bruchweg (Anm.: Stadion am Bruchweg, ehemalige Heimstätte von Mainz 05).

Stichwort Stadion: Stehplatz, Sitzplatz oder VIP?
Eigentlich ein ganz normaler Sitzplatz. Stehplatz ist mir zu unruhig, ich sehe mir den Fussball doch gerne in Ruhe an. Ich bin jetzt nicht der klassische Fussballfan, eher Fan vom Spiel an sich. VIP ist mir zu etepetete, auch wenn es natürlich hier und da vorkommt. Ein normaler Platz reicht mir, ich bleibe auch in der Halbzeit sitzen und versuche alles aufzusaugen.

Warum glaubst du, ist Fussball die beliebteste Sportart der Welt?
Ist es denn so?

Ja (lacht).
Weil es relativ einfach zu spielen ist. Man braucht keinen Tennisplatz, auch keinen Basketballkorb oder ein Eishockeyfeld. Ein Ball und zwei Paar Schuhe, um Tore zu markieren und das war’s. Außerdem kann es jeder spielen. Der Akademikersohn spielt mit dem Sohn von Migranten und der Tochter eines Pianisten. Es gibt kaum Ausschlusskriterien oder Orte wo man nicht spielen kann.  

Du bist morgen als Speaker bei der “Future of Football” Konferenz aktiv. Worum wird’s in deiner Keynote (Performance Accelerator – The Ripple Effect of using Data) gehen?
Es wird eher ein Vortrag werden. Ich habe vor zwei Jahren gemeinsam mit ein paar Amerikanern eine Firma gegründet (Anm.: Rippleworx). Unter anderem sind wir damit auch in der Fussballbranche tätig. Wir versuchen Daten aufzubereiten, die ohnehin tausendfach erhoben werden, um es Fussballerinnen und Fussballern schmackhaft zu machen, diese für ihre Zwecke zu nutzen. Es geht um Leistungsentwicklung, Zielsetzung etc. Wir nennen es Performance Accelerator, weil’s auf Englisch immer fancier klingt, als auf Deutsch (lacht). 

Welches Ziel verfolgt ihr mit eurem Unternehmen?
Über die spielerische Komponente wollen wir die ganzen Millennials davon überzeugen, dass es cool ist, unsere Daten zu nutzen. Vielleicht ein bisschen so wie beim Fussballmanager oder bei FIFA.

In Österreich kennt man dich vor allem seit deinem Engagement als Kommentator bei DAZN. Worin liegt für dich die Freude an der Arbeit für DAZN?
Die unglaubliche Freude liegt einfach im Kommentieren an sich. Manchmal ist der Experte auch “nur“ vor Ort und kommentiert gar nicht mit, das ist zwar auch lustig, mir gefällt es aber mehr wie bei DAZN am Ball dran zu sein, ein Spiel zu begleiten. Das macht mir wirklich Spaß. Ich bin einfach ein Fan des Spiels. Ich pöble nicht herum, wenn eine Mannschaft verliert, mir geht es um den Sport. Ich schau mir auch gerne mal ein Zweitligaspiel an und finde es geil, wenn zum Beispiel bei Bochum gegen Heidenheim 2.500 Zuschauer im Stadion sind.

Was war bisher dein größtes Highlight bei DAZN?
Der Clásico Real Madrid gegen Barcelona. Letztes Jahr waren wir vor Ort im Bernabeu – eine Kathedrale! Das ist nochmal ganz anders als in Deutschland. Die Europa League Spiele von Frankfurt waren auch etwas Besonderes, weil die Stimmung einfach geil war und Frankfurt richtig gut mitgezockt hat. Auch das Champions League Achtelfinale von Real gegen Ajax war der Wahnsinn. Tadić (Anm.: Dusan Tadić, Spieler von Ajax Amsterdam) hat vermutlich die beste Leistung abgeliefert, die ich je von einem Spieler live im Stadion miterlebt habe. Auch das Derby in Sevilla letztes Jahr war sehr speziell. Joaquín (Anm.: Joaquín Sánchez Rodríguez, Spieler von Betis Sevilla) macht in der 80. Minute, kurz nach seiner Einwechslung, das entscheidende Tor. Mit 38 Jahren für seinen Heimatverein in einem Derby, das war unglaublich. Sowas packt mich!

Welche Sportart kommentierst du am liebsten?
Ich mache eigentlich nur noch Fussball. Basketball kommentiere ich nur sehr selten, das war eher in meiner Anfangszeit. Beim Basketball bin ich absoluter Fan, ein Novize sozusagen.

Wie sieht ein klassischer Kommentatoren-Arbeitstag bei dir aus und wie bereitest du dich darauf vor?
Ich bin ja Co-Kommentator, entsprechend gibt es auch verschiedene Rollen. Der Kommentator beschreibt das Spiel, der Co-Kommentator erklärt. Das heißt, ich informiere mich vorab, welche Spieler fehlen, wer vielleicht ein wenig angeschlagen ist und wer von Anfang an spielt – tagesaktuelle Infos eben. Hauptsächlich beschäftige ich mich aber mit den zwei, drei Spielen davor. Wenn am kommenden Wochenende z.B. Barcelona gegen Valencia spielt, schaue ich mir am Freitag noch die letzten beiden Partien von Valencia an. Ich konzentriere mich dann darauf, wie die neuen Spieler integriert wurden, welches System gespielt wird und wie das Team mit dem neuen Trainer harmoniert.

Kommentierst du lieber alleine oder zu zweit?
Zu zweit finde ich es schon cooler. Ich liebe z.B. Stach und Becker (Anm.: Matthias Stach, Sportjournalist und Kommentator bzw. Boris Becker, ehemaliger Tennisspieler und Legende) bei Eurosport, die das im Tennis einfach herausragend machen. Wenn ich Spiele sehe, die nur von einer Person kommentiert werden, vermisse ich inzwischen sogar den Co-Kommentator. Früher bei Fritz von Thurn und Taxis bzw. Marcel Reif ist es mir nicht so negativ aufgefallen, aber mittlerweile geht mir da was ab.

Als Kommentator polarisiert man oft. Welche Erfahrungen hast du mit Lob und Kritik gemacht?
Das Gute an meiner Social Media Abstinenz ist, dass ich das gar nicht so mitbekomme. Ich kommentiere aber oft Barca gegen Real und ähnlich wie in Deutschland bei Bayern gegen Dortmund polarisiert das natürlich schon sehr stark. Von den Real-Fans kriege ich häufig zu hören, dass ich Barca-Fan bin und umgekehrt. Ich finde das ganz witzig und mag diese Energie, wenn es Reibereien gibt. Ab und an kommt von der Social Media Abteilung (Anm. von DAZN) ein Resümee. Wenn ich so eine E-Mail erhalte, weiß ich schon, dass es nicht so gut gelaufen ist (lacht). Aber solange ich nicht auf der der Straße angefeindet werde und mir Leute damit drohen, dass sie meine Haustiere entführen, gehe ich relativ gelassen damit um.

Inwiefern verändern Lob und Kritik deine Arbeitsweise?
Wir hatten in den letzten Jahren bei DAZN immer gute Feedbackrunden mit Leuten, die schon sehr lange im Geschäft sind. Dabei wurde viel am eigentlichen Handwerk kritisiert, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Das nehme ich mir sehr zu Herzen. Ich habe anfangs den Kommentator z.B. immer mit „ja“, „mhm“ und „genau“ bestätigt. Als ich darauf hingewiesen wurde, war ich von mir selbst genervt und habe versucht, das gleich abzustellen. Bei Dingen, die sich im persönlichen Duktus verselbstständigt haben, ist das nicht immer ganz einfach. 

Hast du im Sprachbereich irgendwelche speziellen Ausbildungen gemacht?
Nein, gar nichts.

Seit einiger Zeit gibt es endlich auch weibliche Kommentatorinnen im Fussball. Leider werden Sie oft besonders untergriffig attackiert. Und zwar nicht inhaltlich, sondern allein dafür, dass sie Frauen sind. Was braucht es deiner Meinung nach, damit sich das Standing der Frauen verbessert?
Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe, vor der wir stehen. Wenn Waldemar Hartmann sich verspricht, ist das nicht weiter tragisch. Verwendet Claudia Neumann mal einen falschen Vornamen, muss sie dafür ordentlich Kritik einstecken. Ich finde das lächerlich. Wenn eine Frau gut kommentiert, höre ich ihr genauso gerne zu. Barbara Rittner (Anm.: ehem. Tennisspielerin, jetzt Kommentatorin) hat das jetzt beim Tennis hervorragend gemacht. Wenn die Geschlechterrollen aufgebrochen werden, ist es viel angenehmer. Fussball ist scheinbar nach wie vor ein sehr männerdominierter Sport, da braucht es wohl noch ein wenig Zeit. Aber der Mensch gewöhnt sich an alles.

Hast du ein Bucket-List Spiel, dass du unbedingt mal kommentieren möchtest?
Eigentlich das Champions League Finale. Für mich ist das der größte Bewerb, noch über der Weltmeisterschaft. Als ich in der Bayern-Jugend gespielt habe, war ich als Einlaufkind dabei und bin mit dem Banner aufs Spielfeld gerannt. Das fand ich großartig. Aber ich glaube, da schaut’s zur Zeit schlecht aus. Per (Anm.: Per Mertesacker, ehem. Profifussballer, jetzt ebenfalls Experte bei DAZN) hat gerade erst seinen Vertrag verlängert (lacht). Ansonsten würde mich noch das Sevilla-Derby reizen. 

Wie geht es dir damit, wenn du Spiele kommentierst, in denen Bekannte, Freunde oder sogar dein Bruder am Feld sind?
Es ist nicht ganz einfach. Man ist da schon ein wenig befangen und muss sich bewusst sein, was das bedeutet. Ich versuche logischerweise neutral zu sein, aber wenn man jemanden seit zehn, fünfzehn Jahren kennt, macht das natürlich einen Unterscheid. Wobei das manchmal gar nicht schlecht ist, weil man dann auch schärfer kritisieren kann als bei anderen.

Hat’s auch schon mal gekracht?
Bisher zum Glück noch nicht. 

Was erwartest du dir von der neuen Bundesliga-Saison?
Viel! Ich erwarte große Spannung. Bayern hat mit der Verpflichtung von Coutinho nochmal richtig nachgelegt. Aber ich hoffe darauf, dass es andere Vereine gibt, die angreifen werden. Es gibt dieses Jahr viele spannende Projekte in der Bundesliga. Marco Rose (Anm.: ehem. Trainer von Red Bull Salzbug, jetzt bei Borussia Mönchengladbach), den ihr ja in Österreich gut kennt, ist ein sehr spannender Trainer oder auch Oliver Glasner in Wolfsburg. Ich hoffe, dass es ausgeglichener wird. Auch da bin ich neutral, Mats hat den Meistertitel schon ein paar Mal gewonnen, da muss ich also nicht zwangsläufig drauf schielen, dass die Dortmunder das wieder machen. Ich liebe den Wettbewerb, vor allem wenn es am Ende spannend zugeht.

Verfolgst du auch den österreichischen Fussball?
Als Heiko Vogel, den ich ganz gut kenne, noch Trainer bei Sturm Graz war, habe ich den österreichischen Fussball eine Zeit lang etwas intensiver verfolgt. Die Salzburger habe ich auch ein paar Mal gesehen. Aber ich verfolge ihn jetzt nicht so intensiv wie die Bundesliga, die Premier League oder La Liga. 

In Österreich argumentieren viele Fans, dass der öffentlich-rechtliche Sender ORF die Rechte an der Bundesliga niemals hätte verlieren dürfen. Gehört Fussball für dich ins Free-TV? Wenn ja, wie viel?
Das ist eine schwierige Diskussion. Ich arbeite ja für einen privaten Sender, wobei das Angebot hervorragend ist. Ich glaube auch, dass man sich die Frage nicht mehr lange stellen wird. Wenn man will, dass der nationale Fussball erfolgreich ist, dann braucht man die Fernseheinnahmen. Ansonsten gibt es keine Chance international zu mitzuhalten. Dabei haben die öffentlich-rechtlichen Sender einen Nachteil, weil sie nicht so viel Geld in die Hand nehmen können. Natürlich verstehe ich den Unmut vieler Leute, schaue persönlich aber so gerne Fussball, dass ich auch kein Problem damit habe, Geld dafür auszugeben. 

Neben deiner Kommentatoren-Tätigkeit betreibst du gemeinsam mit deinem Bruder einen Podcast namens “Alleine ist schwer”. Kannst du für unsere LeserInnen kurz erzählen, worum’s in eurem Podcast geht? Welches Ziel verfolgt ihr?
Es gibt viele Leute, die genauso sportbegeistert sind wie Mats und ich. Genau um diese Begeisterung geht es. Wir analysieren nicht, warum Dominic Thiem das Halbfinale gegen Rafael Nadal verloren hat, es geht vielmehr um die Emotion. Warum schaut man sich dieses oder jenes Spiel an? Warum schaut man Fussball? Wir klappern alles ab: Tennis, Basketball und Fussball sind dabei unsere Hauptthemen. Wir schauen aber auch manchmal in andere Sportarten rein. Unsere Tag-Line ist “Viel Meinung, wenig Ahnung” (lacht).

Wie ist es dazu gekommen?
Mehr oder weniger durch einen gemeinsamen Bekannten, der uns zugehört hat, als wir uns über Basketball unterhalten haben. Er fand das gut und kannte jemanden bei OMR (Anm.: Marketingagentur) in Hamburg. Die haben uns dann schließlich gefragt, ob wir das nicht mal probieren möchten.

Wie wählt ihr eure Themen aus?
Wir reden über das, was uns bewegt. Wenn Tiger Woods nach gefühlten 15 Jahren und etlichen Eskapaden plötzlich wieder erfolgreich ist, dann reden wir darüber. Wenn im Tennis ein großes Turnier stattfindet, dann besprechen wir das. In ein paar Monaten kommt wieder der Wintersport dazu, was uns eben gerade so bewegt. 

Welche Unterschiede siehst du zwischen Podcasten und Kommentieren?
Podcasten ist wesentlich freier. Beim Kommentieren ist in der Regel wesentlich mehr Ernsthaftigkeit dabei, es ist quasi mein “daily business”. Beim Podcasten machen wir, was wir wollen. Eine Sendung kann sich z.B. nur um Frage und Antwort drehen, beim nächsten Mal reden wir dann über Rally oder über Darts, ganz wie wir wollen. Fussball ist für uns beide der Beruf, da geht es ein wenig ernster zur Sache.

Kannst du Fussball trotzdem noch genießen oder denkst du dabei die ganze Zeit an Arbeit?
Ehrlich gesagt schon. Ich habe mich dazu schon mit vielen Leuten ausgetauscht, auch mit Scouts, die Spiele nur noch analytisch sehen. Aber wenn ich mich nicht gerade auf ein Spiel vorbereite, dann schaue ich Fussball wie jeder andere und analysiere nicht, ob der 6er zu weit hinten steht oder der Stürmer abfallen muss. 

Deine aktive Zeit als Fussballer musstest du mit nur 26 Jahren beenden. Welches Resümee ziehst du über deine Karriere?
Die Überschrift des Resümees lautet wohl “Bitter” (lacht). Ich würd’s trotzdem wieder so machen, selbst wenn ich weiß, wie’s ausgeht. Ich hatte jetzt keine großartige Karriere, es waren so um die 40 Spiele in der dritten Liga. Das ist natürlich okay, aber ich hab‘ jetzt keine 200 Spiele in der ersten Liga gemacht. Die Erfahrungen fand ich für meine persönliche Entwicklung sehr wichtig. Ich durfte mit 20 Jahren Kapitän sein, habe in Offenbach vor tausenden Leuten gespielt, wir hatten tolle DFB-Cup Abende. Ich habe es sehr, sehr geliebt. Kürzlich habe ich mir mal wieder ein Spiel aus dieser Zeit angeschaut, weil ich ein Nostalgiker bin.

Trauerst du deiner aktiven Zeit nach?
Ich würde sagen, es ist eine positive Nostalgie. Auch wenn es komisch klingt: Das Gute ist, dass ich einfach nicht mehr spielen kann. Es gibt keine Wahl. Hätte ich sie gehabt, würde ich wesentlich mehr damit hadern. So habe ich mir nichts vorzuwerfen. Es gab Abende, an denen habe ich geheult vor lauter Schmerzen. Nächte, in denen ich mir dachte, dass mein Unterschenkel abstirbt, weil Gelenkflüssigkeit ausgelaufen ist. Das waren Momente, auf die ich definitiv verzichten kann. 

Gibt es abseits deiner Kommentatorenrolle noch andere Tätigkeiten im Fussball, die dich reizen würden?
An und für sich wäre ich schon gerne Trainer, aber Hut ab vor jedem, der das macht: 80 Stunden pro Woche, Arbeit ohne Ende. Dann kannst du 30 Spiele am Stück gewinnen und wirst nach einer kurzen Serie an Niederlagen trotzdem entlassen. Diese Fluktuation ist für mich nicht attraktiv. Auch für’s Familienleben ist der Job sicher sehr schwierig. Ich würde es lieben, eine Mannschaft zu trainieren und zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt, mitzuwachsen und eine Verbindung aufzubauen. Aber dass ich wirklich eine Trainerlaufbahn einschlage, ist sehr unwahrscheinlich. 

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