Fussball ist… 
Andrea Pirlo

In Würde altern dürfen in unserer Gesellschaft eigentlich nur noch Käse und Wein. Diesen Satz las ich kürzlich in einer Tageszeitung und obwohl er mir zwar sehr gut gefällt, kann ich mich mit der Botschaft nicht ganz anfreunden. Einerseits ist unsere Welt von Nostalgie befallen und wir halten an Altbewährtem fest. Andererseits herrscht ein Jugendwahn, gerade im Fussball gilt man mit 40 bereits als Auslaufmodell. Es gibt aber immer wieder Sportler, die beweisen, dass sie gerade am Ende ihrer Karriere zu Höchstleistungen imstande sind. Einer von ihnen ist Andrea Pirlo. Der sympathische Italiener übertrifft sich in Sachen Coolness Jahr für Jahr. Dieser Tage hat er seine Karriere beendet.

Nachdem ich ihn das erste Mal spielen sah, wollte ich meinen Beruf wechseln

Pirlo war die Antithese zum modernen Fussballer: Er schoss kaum Tore, war nicht besonders athletisch und seine Laufleistung war de facto nicht vorhanden. Seine größte Gabe war seine Denkfähigkeit. Auf dem Feld wirkte er wie ein Schachspieler, der seinem Gegner mehrere Züge voraus war. Aber auch auf seine Mitspieler hatte er eine besondere Wirkung. Gennaro Gattuso, seines Zeichens Blutgrätscher, beschrieb seine erste Begegnung mit Pirlo mit den Worten: “Nachdem ich ihn das erste Mal spielen sah, wollte ich meinen Beruf wechseln”. Als neutraler Beobachter stellt sich die Frage, ob diese zwei Herren dieselbe Sportart betrieben haben, ohnehin nicht.

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Episode 07 – Im Wechselbad der Fußballgefühle

634 Einfamilienhäuser, mehr als 26 Million Fahrkarten für die Strecke von Graz nach Weiz oder einen Neymar Jr. All das kann man mit 222 Millionen Euro kaufen. Zumindest die Auswirkungen betreffend des Einkaufs eines Fußballspielers haben wir uns genauer angesehen. Ist das aktuelle Transfergeschäft moralisch in Ordnung? Was für eine Rolle nehmen Spielerberater ein? Wie weit ist das wirtschaftlich noch darstellbar? Und kann auch bitte einmal jemand an die Kinder denken? In unserer neuen Podcast Episode versuchen wir Antworten auf diese Fragen zu geben.

Viktoria Schnaderbeck 
„Bei all dem Spaß und der Lockerheit muss der Fokus immer an erster Stelle stehen“

Für das erste Interview der Spielfrei Geschichte durften wir uns mit niemand geringerer als Viktoria Schnaderbeck unterhalten. Die gebürtige Grazerin spielt seit 2007 beim FC Bayern München und ist Kapitänin des Österreichischen Frauenfussball Nationalteams. Abseits des Platzes studiert sie Sportmanagement, arbeitet mit sanSirro an ihrem eigenen Merchandise und designt zusammen mit COWstyle eine Schmuck-Kollektion.

© Viktoria Schnaderbeck

Im Interview haben wir uns mit ihr unter anderem über ihre ersten Schritte im Fussball, die äußerst erfolgreiche Europameisterschaft und die Unterschiede zwischen Frauen- und Männerfussball unterhalten. Viel Spaß beim Lesen!

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Ist die Kaderplanung nun abgeschlossen? Spielfrei schlägt erneut zu!

Den von PSG mit einem 222 Millionen Euro Transfer aufgestellten Rekord konnte die Spielfrei Redaktion nicht einfach auf sich sitzen lassen und wurde ihrerseits nochmal auf dem Transfermarkt tätig. Daher freuen wir uns, darüber berichten zu können, dass die Gleisdorfer Torwartlegende Peter Troissler seine Karriere bei Spielfrei fortsetzt.

© spielfrei.at

Obwohl der Kader nach den Verpflichtungen von Robert Schwarz und Ronald Posch bereits Bundesligatauglichkeit aufweist, gab es vor allem im Bereich Grafik und Fotografie noch Handlungsbedarf. Wir schätzen uns glücklich, diese Lücke nun ebenfalls zu schließen und möchten auf alle bisherigen Teamfotos verweisen, die die Qualität von unserem Neuzugang bereits bestens belegen.

Historischer Transfer für die Spielfrei Redaktion

Nachdem wir letzte Woche bereits die erste Neuverpflichtung bekannt geben konnten, sind wir nochmals am Transfermarkt tätig geworden. Der unter anderem auch von der Tageszeitung „Die Presse“ stark umworbene Ronald Posch wird nach einem Sonderurlaub Ende Juli ins Geschehen eingreifen.

Ronald Posch
© spielfrei.at

Der 33-jährige Routinier galt als einer der begehrtesten Aktien bei Europas Topblogs. Umso mehr freut es uns, dass er sich für Spielfrei entschieden hat. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er uns nicht nur im Redaktionsalltag unterstützen, sondern auch mit einem neuartigen Format. Mehr dazu könnt ihr schon sehr bald auf Spielfrei lesen.